Während der Regenzeit 1999/2000
wurden Teile Mozambiques von extremen
Hochwasserereignissen heimgesucht, die zu zahlrei-chen
Opfern unter der Bevölkerung und großen Schäden an
Gebäuden und Verkehrswegen führten. Fehlende
Informationen über die Befahrbarkeit von Straßen
verzögerten die Arbeit der Hilfsorganisationen, da
insbesondere über die Ausdehnung der Über-flutungsflächen
keine aktuellen Daten existierten.
Vor diesem Hintergrund gab das
Auswärtige Amt der Bundesrepublik Deutschland beim
Fernerkundungsdatenzentrum des DLR die
Entwicklung eines Hochwasserinformationssystems für
Mozambique in Auftrag, um bei künftigen Überflutungsereignissen
Hilfsmaß-nahmen effektiver planen und koordinieren zu
können.
Eine wesentliche Datengrundlage
sind dabei aktuelle Satellitenaufnahmen, die Auskunft
über die betroffenen Gebiete und unter-brochene
Verkehrswege geben können.
Bei der Suche nach einem
geeigneten Technologiepartner fiel die Wahl des DLR nach
den guten Erfahrungen mit dem