Installation und Konfiguration eines UMN-Mapservers für die Testplattform OpenGIS des Runden Tisch GIS e.V.

- Auftraggeber: Öffnet Link in einem neuen Fenster Universität der Bundeswehr, München, Institut für informationstechnische Systeme

- Zeitraum: 2003/2004

Übersicht
Interoperabler Zugriff auf vorhandene, verteilte Geodaten mittels Internet-Technologie ist entscheidend für deren breitere Nutzung. Das Hauptproblem dabei liegt in der Heterogenität der Geodaten sowie der Systeme, die für die Datenerfassung und -pflege verwendet werden. Das internationale Open Geospacial Consortium (OGC) hat eine Reihe von Standards entwickelt, die diese Situation verbessern. Jene OGC-Standards, die auf der Internet-Technologie aufsetzen, werden mit dem Überbegriff OpenGIS Web Services bezeichnet. Die Geoinformationssysteme (GIS) der meisten Hersteller greifen diese Standards auf und bieten entsprechende Zugriffsschnittstellen an.

Im Rahmen des Projekts „Interoperabilität auf der Basis von OpenGIS Web Services“ des Runden Tisch GIS e.V. entstand eine

Testplattform, für eine herstellerübergreifende Untersuchung der Umsetzung dieser Standards. Die Geo-IT GmbH übernahm die Installation und Konfiguration des UMN-Mapservers an der Universität der Bundeswehr. Wesentliche Ziele sind es, zu zeigen:

  • dass reale Anwendungen auf der Basis des Zugriffs auf existierende, verteilte Geodatenbestände mittels OpenGIS Web Services konstruiert werden können.

  • dass der Ansatz auch länderübergreifend eingesetzt werden kann,

  • dass GIS unterschiedlicher Hersteller in einer gemeinsamen Anwendungen zusammenwirken können.

Stufenkonzept der Umsetzung

Stufe 1: OpenGIS-Testplattform (Mai 2003 - September 2003) Projektflyer

  • Aufbau OGC Web Map Server (WMS) verschiedener GIS Hersteller mit Testdaten
  • Aufbau Geocoding Service und OGC Web Coordinate Transformation Service
  • OGC-Client-Anwendungsprototyp entsprechend Anwendungs- Szenario „Bewertung von Gewerbeimmobilien“
     

 Stufe 2: Trassenauskunft aus verteilten GIS (Mai 2004 – September 2004) Projektflyer

  • Web Services in offenem Netz mit Zugriffsschutz. Einrichtung verteilter, sicherer Datenserver
  • Aufbau weiterer OGC Web Services, z.B. Web Feature Service (WFS) mit Testdaten
  • Erweiterung auf zusätzliche Anwendungsbeispiele
     

 Stufe 3 (geplant für 2005):

  • Integration von Abrechnungsmechanismen

  • Grundlage für kommerzielle Datennutzung in Kooperation mit Partnern

Nutzen des Projektes
 

  • Beitrag zur Geodateninfrastruktur

  • Förderung des flexiblen und schnellen Zugriffs auf verteilte Geodaten
  • Handlungsempfehlungen für Datenanbieter

Praxistest der OGC-Standards in realen Anwendungen


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