Wildbäche im alpinen Raum können nach starken
Niederschlägen innerhalb kürzester Zeit enorm
anschwellen und erhebliche Schäden an Infrastruktur und
Gebäuden verursachen. Durch die dichte Besiedlung des
bayerischen Alpenanteils und die Häufung von
Starkregenereignissen verschärft sich diese Gefahr
zunehmend.
Der
Ausbau von Wildbächen mit Sperren und Uferschutzbauten
dient daher dem Schutz der Anlieger vor Überflutungen und
Muren.
Da
der Zustand älterer Bauwerke insbesondere in
unzugänglichen Gebieten zum Teil unbekannt ist, hat die
Bayer. Wasserwirt-schaftsverwaltung eine
Inventarisierung von Wildbachbauwerken in Auftrag
gegeben.
Intakte Sperren
Durch
Geschiebe zerstörte Sperre
Gemeinsam mit Geo-Ökologie-Consulting in Weilheim hat
ein Team der Geo-IT GmbH bisher ca. 3000 Bauwerke
mittels mobilem GIS und GPS-Unterstützung
erfasst, den Zustand bewertet und vermessen. Die
erhobenen Daten wurden aufbereitet und in das
Informationssystem der
Wasserwirtschaftsverwaltung integriert.